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HIV Medikamente mit Milchbrötchen

HIV Medikamente mit Milchbrötchen

 

Hey lieber Leser. Da bin ich wieder – nur für Dich habe ich meinen PC heute hochgefahren.Heute Abend habe ich mir ganz fest vorgenommen, wieder etwas zu bloggen.

Als ich jetzt in meine Küche kam, habe ich es angepackt: Ich will heute Abend endlich mal wieder einen Blogbeitrag schreiben. Und siehe da: Ich habe es geschafft. Wie kam es dazu?

Heute Abend habe ich gute Laune. Trotz meines 10-Stunden-Tages habe ich noch volle Konzentration, was nicht üblich ist. Oft war ich abends ziemlich geschlaucht und müde. Nachdem ich meine Tabletten genommen habe, ging dann meistens gar nichts mehr. Kennst  du das Gefühl? Du wirfst Deine Tablettenration ein, trinkt etwas, isst etwas und legst Dich dann erstmal aufs Sofa. Eigentlich wolltest Du noch dieses und jenes unternehmen – aber die Tabletten ziehen Dich richtig runter. Dann kommt noch so eine spannende Sendung – wie heute Abend: Hart aber fair – und schon bist Du eingeschlafen.

So ging es mir die letzten Monate auch. An den Sommerabenden habe ich natürlich gerne auch draußen etwas unternommen: War oft mit meinem Motorrad unterwegs, habe mich auch mit Freunden getroffen – was aber ehrlich gesagt eher zu wenig vorkam.

Oft habe ich mich auch einfach nur zurückgezogen und wollte für mich sein. Oft habe ich an schöne Zeiten mit meinem damaligen Freund gedacht. Abende, die ich mit ihm zusammen verbracht habe. Abende, an denen wir eng zusammen kuschelten, an denen wir geilen Sex hatte, an denen wir zusammen auf dem Balkon saßen, an denen wir irgendwas Schönes zusammen gemacht hatten.

Diese Zeit ist weg, es gibt sie so nicht mehr. Ich muss damit zurecht kommen, dass ich positiv bin und dass mein Leben eine andere Richtung gehen wird, als die ursprüngliche Richtung.

Aber heute Abend habe ich keine Lust dazu, einen auf Trauer zu machen. Nö. Ich werde mir jetzt noch eine Tasse Kaffee durch die Brühmaschine drücken, etwas Süssstoff dazu, etwas Milch rein. Dann nehme ich meine Tabletten ein und warte, wie die Wirkung heute Abend sein wird.

Wenn ich noch Zeit und Lust habe, schreibe ich noch einen weiteren Blogbeitrag vor. Und wenn ich keine Lust habe, dann schaue ich mir „Hart aber fair“ an. (Dabei stelle ich mir gerade vor, welche versaute Wortspielerei ich mit den Worten „hart“ und „fair“ bilden kann.) Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag.

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