Schlagwörter

, , , , , , , , ,

 

Eiskalte Luft

Eiskalte Luft

Heute Morgen habe ich es tatsächlich geschafft: Ich habe mich aufgerafft und selbst motiviert, am frühen Morgen aufzustehen und gleich danach joggen zu gehen.

Eigentlich ist das gar nicht so schwierig. Man steht auf, greift sich ein T-Shirt, eine Unterhose, ein Paar Sportstrümpfe, die Jogginghose mit der Joggingjacke. (Dann werden diese Sportsachen endlich wieder einmal zu dem Zweck verwendet, für den sie gemacht sind.) Schließlich nahm ich noch eine Mütze und Handschuhe und zog sie zusammen mit meinem Lieblingsjoggingschuhen von NIKE an.


Den Schlüssel in die Hand. Die Treppe runter laufen. Und jetzt: Einfach los laufen.

Wenn man es erst einmal bis hierher geschafft hat, dann ist der weitere Weg gar nicht mehr so schwer. Ab jetzt kann man dieses Erlebnis richtig genießen, das kein Geld kostet, sondern nur Überwindung.

Ich bin eine Runde um den Block geschaut. Es waren minus zehn Grad Celsius. Dabei habe ich diese eiskalte Luft tief ein- und wieder ausgeatmet. Beim Ausatmen sah ich große Schwaden von meiner Atemluft, die mich daran erinnerten, dass sich vor einigen Jahren noch geraucht habe.
Wenn du erst einmal in dem Joggen drin bist, dann willst Du gar nicht mehr aufhören. So kann ich viele Jogger verstehen, die sagen, dass Joggen süchtig macht.

Nach kurzer Zeit war ich wieder an meiner Haustür: Treppenhaus rein, Tür rein, Sneakers ausziehen, Jogginganzug ausziehen, nackt unter die Dusche und schön heiß geduscht.

Danach habe ich mich mit meinem Lieblingsduft eingesprüht: zur Zeit JOOP! Splash. Eincremen im Gesicht, Deo unter die Arme, anziehen, Kaffee kochen in der Küche. Genießen.

Schon fängt der Tag völlig anders an. Ich nehme mir vor, künftig mehr Tage so anzufangen. Mal schauen, wie viel Durchhaltevermögen ich haben werde.

Advertisements