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Wie so oft im Leben: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist: Wir haben heute Abend miteinander gechattet und sogar  telefoniert.  Er rief mich an und wir redeten richtig schön miteinander. Er möchte mich ganz gerne kennenlernen.

Als ich ihm sagte, dass mir seine Message von gestern einen kleinen Schock versetzte, dass er mir einen Korb gab, tat ihm das fast schon leid. Er wollte mich damit nicht verletzen.

Aber trotzdem gibt es auch eine schlechte Nachricht:

Er möchte mich gerne in guter Stimmung treffen. Da er momentan wohl in keiner großartiger Stimmung ist (er hat wohl beruflich einiges um die Ohren), möchte er unser erstes Kennenlern-Treffen auf eine Zeit in einigen Wochen verschieben.

Das kann ich wiederum nicht verstehen. Wenn ich mit jemandem sehr intensiv chatte und dann das Gefühl habe, dass es passt und mir ernst ist, dann möchte ich denjenigen auch im realen Leben kennenlernen. Ich möchte ihn auch nicht erst in Monatsabständen, sondern möglichst gleich kennenlernen.

Was ist denn daran so schwierig?

Man verabredet sich, setzt sich ins Auto, fährt hin und hat einen schönen Abend. Man sieht sich, hört sich, kann sich in die Augen sehen.

Dabei spielt es für mich absolut keine Rolle, dass ich eine Stunde irgendwohin fahre. Das macht mir sogar eher noch Spaß.

Vom Gefühl her ist dies die schlechte Nachricht, weil es mir zeigt, dass der andere von seinem Naturell und seiner Mentalität mir völlig entgegengesetzt ist.

Ich bin  schon ein spontaner Typ, der sich schnell entscheidet und „kurzen Prozess“ macht. Wenn mein Gegenüber mich da ausbremst, dann bin ich: enttäuscht, genervt, verbittert, manchmal auch wütend.

Im Moment bin ich: realistisch, zurück auf dem Boden. Die Freude ist größtenteils verflogen.

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