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Seminargruppe

Seminargruppe

Diese Woche ist für mich eine Fortbildungswoche.

In meiner Firma war vor einiger Zeit eine Ausschreibung hierfür gewesen. Daran hatte ich mich beteiligt und bekam auch die Zusage, dass ich teilnehmen könnte. Es ist eine kombinierte Woche: teilweise fachliche Fortbildung und teilweise allgemeinbildende Vorträge.

Über die Zusage hatte ich mich sehr gefreut. So habe ich diese Woche die Möglichkeit aus dem Alltagstrott heraus zu kommen, etwas anderes zu hören und zu sehen.

Untergebracht bin ich hier in einem Einzelzimmer; die Einrichtung gefällt mir gut, das Bett ist bequem – das ist schon einmal die halbe Miete.

Es sind rund 20 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dieser Veranstaltungswoche dabei. Diese haben den gleichen beruflichen Hintergrund wie ich. Ansonsten sind wir eine bunt gemischte Gruppe. Ob noch ein schwuler Teilnehmer dabei ist, glaube ich eher nicht. Und das Thema HIV spielt sowieso hier keine Rolle für die Gruppe.

Im Vorfeld und auch bei der Anreise dachte ich bei mir: Ich möchte diese Woche aber nutzen, um mir über mich selbst Gedanken zu machen.

Stopp – will ich das wirklich? Denn ich habe mir sehr viele unerledigte Arbeiten mitgenommen, die ich gerne in dieser Woche erledigen möchte. Da sind 4 Bücher, die ich noch nicht gelesen habe. Da sind mehrere Mappen mit Papieren, die ich noch sichten und vorsortieren will, damit ich sie zuhause abheften kann.

Das sind aber alles Arbeiten, die mich eher davon abhalten wollen, dass ich mich mit mir selbst beschäftige.

Ich lasse diese Woche auf mich zu kommen.

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