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Das Arztgespräch

Das Arztgespräch

Mit meinem Arzt hatte ich in der vergangenen Woche ein Gespräch vereinbart. Also saß ich im Wartezimmer und las eine der ausliegenden Motorrad-Zeitschriften. Darin ging es ums Thema Verkehrssicherheit am Anfang der Motorradsaison.

Die Tür geht auf – mein Arzt ruft mich zu sich herein.

Im Besprechungszimmer gehen wir gemeinsam die Werte der letzten Blutuntersuchung durch. Er hat sie auf seinem Monitor verfügbar, so dass wir sie uns gemeinsam anschauen können.

Parameter durch Bluttest

Bei jedem Bluttest werden ca. 50 Parameter ausgeworfen. (Gibt es evtl. einen Link, wo man die ganzen Abkürzungen in einer Übersicht anschauen kann?) Diese werden in chronologischer Abfolge in einer Tabelle angezeigt, so dass wir beide den Verlauf der Werte sehen können.

Seit der Einnahme von Medikamenten haben sich viele Blutwerte verbessert und steigen wieder Richtung Normalmaß. Wenn ich das so sehe, ist das ein gutes Gefühl.

Aber dann gibt es auch den Wert, der die Nachweisgrenze anzeigt. Hier ist als Grenze des Wertes „< 40“ genannt. Bei den letzten beiden Terminen lag mein persönlicher Wert <40 und ist nun auf knapp 50 angestiegen.

Regelmäßige Medikamenteneinnahme ist sehr wichtig

Dies war der Anlass für meinen Arzt mich zu fragen, wo die Ursache dafür liegen könnte. Da ich meine Medikamente absolut regelmäßig nehme, konnte ich es mir nicht erklären. Ok – es gab auch schon mal einen Tag, wo ich morgens meine Medikamente vergaß. Das war aber schätzungsweise dann ein Termin im Monat (bei zweimaliger Einnahme pro Tag).

Mein Arzt hat mir vorgeschlagen meine bisherigen Medikamente zu wechseln. Bisher nahm ich ein: Kaletra ( 2 x 2 Tabletten) und Truvada ( 1x abends).

Seine neue Medikation lautet: Norvir + Reyataz + Truvada (je 1x abends).

In solchen Situationen fühle ich mich schon etwas hilflos. Das habe ich meinem Arzt auch so gesagt. Ich schätze es für meinen lieben + gleichzeitig so geplagten Körper (von HI-Viren + Medikamenten gepeinigt…) als große Herausforderung, wenn eine Umstellung der Medikation erfolgt.

Änderung der Medikation ist ein gravierender Vorgang

Ich habe Angst, ob ich die neuen Medikamente weiterhin so gut vertrage. Ich möchte eigentlich keine Änderung vornehmen, wenn ich mich auf diese Medikamente nun so gut eingestellt habe und körperlich das für mich in Ordnung ist.

Andererseits muss ich natürlich den Rat von meinem Arzt befolgen, der mit der Medikation von zahlreichen Patienten eine gute Erfahrung hat. Er sieht das wesentlich lockerer als ich und sagte mir, dass diese Umstellung kein Problem und völlig zu meinem Vorteil sei.

Wir verabschiedeten uns, ich erhielt das Rezept in die Hand gedrückt und fuhr nach Hause.

Dort belohnte ich mich mit einem Eis aus der Tiefkühltruhe. Yam.

Danke für das Bild : Apotheken-Umschau

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