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Unsere siegreichen deutschen Fußballerjungs

Unsere siegreichen deutschen Fußballerjungs

Gestern Abend war ich mit einem guten Freund verabredet und gemeinsam in der Stadt unterwegs. Das Problem ist: Ich schaue gerne Fußball (und Fußballerjungs in Sportsachen) an – ihn interessiert Fußball kein Stück.

Was also tun?

Nun bin ich nicht so auf Fußball fixiert, dass es daneben nichts mehr geben würde. Nein, das nicht. Denn sonst hätte ich mich auch gar nicht erst mit ihm an diesem Abend verabredet, sondern wäre gleich irgendwo zum PublicViewing gegangen.

Der Kompromiss sah so aus: Ich wollte zumindet einen Monitor in Sichtweite haben, um den Spielstand mitzuverfolgen. Daneben konnten wir uns dann gerne in Ruhe unterhalten.

Also sind wir in die erste schwule Kneipe gegangen. Dort saß alles ziemlich gelangweilt rum – wahrscheinlich deswegen, weil es keine Fußballübertragung gab.

Ab zur nächsten schwulen Kneipe, die auch gerne von Heteros besucht wird. Im Innenhof, der sehr gemütlich, weil sehr grün ist, gab es einen grooooßen Monitor – und sogar noch einen Platz ganz hinten auf einem sehr gemütlichen Loungesofa.

So redeten wir – er erzählte mir seine aktuellen Probleme in Sachen Beziehung, Liebe, Herzschmerz. Ich trank mein kaltes Beck’s-Bier, hörte schon zu – aber als bei den insgesamt 5 Toren große Jubelschreie durch den ganzen Laden hallten, muste ich bei den 4 Toren der Deutschen auch mitjubeln 😉

Wieder zurück zuhause

Zuhause angekommen machte ich meinen üblichen Fehler: Ich legte mich nicht direkt ins Bett, sondern auf’s Sofa zum Fernsehschauen. So schlief ich auf dem – viel zu bequemen – Sofa ein und wachte gegen 4:30 Uhr wieder auf. Das Problem: Ich hatte meine Medikamente vom Abend noch nicht genommen.

Das ist Scheisse – ich benutze diesen Proleten-Ausruck nur ungern, aber das ist wirklich Scheisse und ich könnte mir dafür in den Arsch treten. Denn dann kann ich meinen gesamten Tagesablauf in den Wind schreiben. Bei mir verschiebt eine verpasste Medikamenteneinnahme, die ich erst ca. 6 Stunden später nachhole, meinen gesamten folgenden Tagesrhythmus.

Ich habe um 4:30 meine drei aktuellen Medikamente eingenommen, ein Stück Apfel dazu gegessen und ca. 0,3 l Mineralwasser getrunken. Dann ab ins Bett und versucht zu schlafen.

Ging natürlich nicht. 5:45 wieder aufgestanden. Hellwach. Hunger. 2 Toastbrote geschmiert + 1 Tasse Kakao getrunken. Dabei gemütlich im Bett in einem Buch und einer Zeitung gelesen. 6:45 : Zimmer wieder dunkel gemacht und umgelegt.

10:15: Wach – halb ausgeschlafen

11:45: Sitze mit frisch gebrühtem Kaffee auf meinem Balkon und schreibe an diesem Post

12:00: Der halbe Samstag ist bereits vorbei und ich habe – außer diesen Post zu schreiben noch nix gemacht. Na ok: sei es drum. Dafür ist die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale ;)) Olé Olé …. ;))

Danke fürs Foto

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