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Auf dem Iwwit-Blog habe ich ein Interview gelesen.

Vieles hätte ich auch so gesagt, wenn man mir diese Fragen gestellt hätte. Es ist einfach ein tolles Interview.

Am besten gefällt mir dieser Satz:

Es gibt so viele Momente, wo ich unterwegs bin und jemanden kennenlerne und große Sympathie entsteht. Aber ich habe eine Bremse in mir und denke: Am Ende wird es dir nur leidtun. Es wäre sehr traurig, wenn die Beziehung dann an HIV scheitern würde. Manchmal denke ich, am besten wäre ein positiver Partner. Das macht die Sache einfacher. Dann könnte ich wohl in einen Zustand kommen, in dem HIV für mich nicht mehr existiert. Dann wäre ich wieder ganz befreit.

Genau so geht es mir auch. Ich lerne jemanden kennen. Da ist diese Sympathie. Und gleichzeit kommt die Angst, die ganze Wahrheit zu sagen und mich als HIV-Positiven zu outen. Ehrlich zu sein, auf die Gefahr hin, alleine zurück gelassen zu werden? Unehrlich zu sein, auf die Gefahr hin, später als Lügner dargestellt zu werden?

Ich habe auch keine Lösung für dieses Dilemma.

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