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HIV-App: gibt Patienten mehr Kontrolle (Foto: fotodienst.at/Rauchenberger) HIV-App: gibt Patienten mehr Kontrolle (Foto: fotodienst.at/Rauchenberger)

Heute bin ich in der Statistik meines Blogs über einen Link gestolpert: „Mein positives Tagebuch App“. Ich musste stutzen. Da hat doch tatsächlich jemand meinen Blog-Namen für seine App verwendet.

Na – wie auch immer. Mich interessiert diese App für’s iPhone. Sie wird jedenfalls sehr umfangreich angekündigt.

Leider ist es mir nicht gelungen, diese App auf mein iPhone zu laden. Schade 😦  Diese App gibt es nur im iTunes-Store für Österreich zu kaufen.

Hier sind einige Links:  http://www.pressetext.com/news/20120828010

App bringt HIV-Infizierten mehr Lebensqualität

„Mein positives Tagebuch“ dokumentiert und stärkt Patientenkompetenz

Wien (pte010/28.08.2012/12:46) – Eine Gratis-App für Smartphone, Tablet oder Computer erleichtert Menschen mit dem HI-Virus künftig das Leben mit ihrer Krankheit. „Mein positives Tagebuch“ heißt die im AppStore verfügbare Software, die MSD Österreich http://msd.at gemeinsam mit HIV/Aids-Experten am heutigen Dienstag in Wien präsentiert hat. Hauptaufgabe der App ist es, die Therapie und ihre Wirkung zu dokumentieren, für den Arztbesuch vorzubereiten und zugleich die Gesundheitskompetenz der Patienten zu unterstützen.

Persönliche Krankenakte

Da mehrere Fach- und Selbsthilfeorganisationen in die Entwicklung der App eingebunden waren, sind ihre Funktionen vielseitig: Zunächst vereinfacht sie es für die Nutzer, Symptome und Befindlichkeit sowie eingenommene Medikamente und deren Nebenwirkungen zu dokumentieren. Die Patienten können Befunde – zur HI-Viruslast, jedoch auch zu Begleiterkrankungen – hochladen und verwalten, wobei die App den Krankheitsverlauf grafisch auswertet. Ein integrierter Wecker erinnert an Einnahmezeiten oder Arzttermine, zudem ist auch ein E-Mail-Versand an Arzt oder Spitalsambulanz integriert.

Die Behandlung HIV-Infizierter hat sich seit dem ersten antiretroviralen Medikament ACT 1987 enorm gewandelt, legt der Mediziner Horst Schalk von der Gesellschaft niedergelassener Ärzte zur Betreuung HIV-Inzifierter http://oegnae-hiv.at dar: „Die Präparate der dritten und vierten Generation bestehen heute aus über 25 Substanzen, die miteinander je nach Grunderkrankung und Tagesrhythmus kombiniert werden. Dem Patient bleiben somit die früher starken Nebenwirkungen sowie Resistenzen erspart und er ist für seinen Sexualpartner nicht mehr infektiös – stets vorausgesetzt, die Medikation wird befolgt.“

Exakte Einnahme wichtig

Die Medikamenteneinnahme muss zu exakt bestimmten Tageszeiten erfolgen – beinahe auf die Minute genau, wie Wiltrut Stefanek, Obfrau des Vereins PULSHIV http://pulshiv.at gegenüber pressetext betont: „HIV-Positive nehmen im Normalfall zu drei Uhrzeiten pro Tag ihre Medikamente ein, bei Begleiterkrankungen ist die Medikation allerdings oft komplizierter.“ Die Erinnerungsfunktion der App könne hier sehr hilfreich sein, besonders bei Neudiagnostizierten, die den Umgang mit ihrer Krankheit erst lernen oder jenen, die durch jahrelange Medikamenteneinnahme bereits therapiemüde geworden sind.

Befolgt man die Einnahme nicht genau, gerät der Plasmaspiegel aus dem Lot und der Virus hat es leichter, den Umgang mit der Therapie zu erlernen. „Besonders in der Anfangsphase der dann oft erst 30- bis 35-jährigen Patienten kann sich das Virus bei Fehlern replizieren und resistent werden. Das macht die Therapie unwirksam und man muss auf kompliziertere Alternativen ausweichen“, sagt der Dermatologe Armin Rieger von der Österreichischen AIDS-Gesellschaft http://aidsgesellschaft.info . Zwar sei die Therapietreue heute ohnehin hoch, dennoch könne die App die Lebensqualität weiter verbessern.

Wahrung der Anonymität

Birgit Leichsenring von der AIDS-Hilfe Österreich http://www.aidshilfen.at legt das Augenmerk auf die Wahrung des Datenschutzes. „Anonymität ist HIV-Patienten enorm wichtig, da sie seitens der Gesellschaft oft sehr entwürdigenden Umgang erfahren.“ Entsprechend liefert die App Erinnerungen am Bildschirm je nach Einstellung auch durch verschlüsselte Hinweise und erlaubt es nicht, Daten von Außen einzusehen.

Weiter ist es dort zu lesen: http://www.computerwelt.at/news/business/wirtschaft/detail/artikel/neue-app-macht-hiv-patienten-selbststaendiger/

Neue App macht HIV-Patienten selbstständiger

Eine neue Computer-, Tab- und Smartphone-Applikation – „Mein positives Tagebuch“ – soll jetzt das Management der chronischen Infektion erleichtern. Sie wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert.

© apa

Die HIV-Positiven spielten in den westlichen Industriestaaten von Anbeginn der Aids-Pandemie eine wesentliche Rolle in Sachen Patientenrechte und Selbstmanagement der Infektion bzw. Erkrankung. Die moderne antiretrovirale Therapie erlaubt inzwischen ein Langzeit-Überleben. Doch nur, wenn die Arzneimitteleinnahme penibel erfolgt.

Eine neue Computer-, Tab- und Smartphone-Applikation – „Mein positives Tagebuch“ – soll jetzt das Management der chronischen Infektion erleichtern. Sie wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert. „Die regelmäßige Einnahme der Medikamente ist nicht immer ganz einfach. Wenn gewährleistet sein soll, dass die antiretrovirale Therapie ihre Wirkung behält, muss auch gewährleistet sein, dass sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr adäquate Plasmaspiegel (Wirkstoffkonzentration im Blut, Anm.) vorhanden sind“, sagte Armin Rieger, Aids-Spezialist an der Universitäts-Hautklinik der MedUni Wien am AKH.

Doch im Durchschnitt sind die HIV-positiven Patienten bei Beginn der Therapie 30 bis 35 Jahre alt, haben noch nie dauernd Arzneimittel eingenommen. Rieger: „Dabei ist das am Beginn besonders wichtig.“ Die Behandlung zielt auf die vollständige Unterdrückung der Virusvermehrung im Körper ab. Wird sie nur unvollständig gehemmt, kommt es infolge des Selektionsdrucks durch die Medikamente zur Entstehung von Resistenzen. Oft muss dann von einfachen Therapieregimen auf kompliziertere umgestiegen werden. Horst Schalk, niedergelassener Allgemeinmediziner mit HIV/Aids-Schwerpunkt in seiner Wiener Praxis: „Wir haben in der Therapie mittlerweile mehr als 25 Substanzen zur Verfügung und können ganz gezielt auswählen. Eine gute HIV-Therapie kann auch die Infektionsgefahr, die von dem Patienten ausgeht (vor allem durch ungeschützte sexuelle Kontakte, Anm.) gegen Null drücken.“

Ärzte und Selbsthilfegruppen – in Österreich „Positiver Dialog“ und „PulsHIV“ – starteten deshalb nach der internationalen Aids-Konferenz im Jahr 2007 in Wien mit Finanzierung durch den US-Pharmakonzern Merck, Sharp und Dohme (MSD) auf der Basis einer bereits vorhandenen Broschüre die Entwicklung der Computer- und Smartphone-App „Mein positives Tagebuch“. Jetzt kann sie via App-Stores kostenlos geladen werden. Schalk: „Sie ist wesentlich mehr als ein Wecker. Der Patient kann den Verlauf der Erkrankung dokumentieren, die Wirksamkeit der Therapie überprüfen, Befunde und Laborwerte hochladen und verwalten und mit dem behandelnden Arzt Kontakt halten.“ Die App läuft anonymisiert, der Computer bzw. das Smartphone sollte jedenfalls per Password geschützt sein.

Helmut Garcia von „Positiver Dialog“: „Das ist für unsere Patienten eine große Unterstützung.“ Laut Aids-Spezialist Rieger sprechen 85 bis 90 Prozent der HIV-Positiven, die mit der antiretroviralen Therapie beginnen, von Beginn an ausreichend an. Durch optimiertes Selbstmanagement ließe sich das noch erhöhen. Irgendwie – so Schalk – haben übrigens die moderne Aids-Therapie und die modernen Handys eine mittlerweile schon historische Gemeinsamkeit: 1996 wurde bei der damaligen Aids-Konferenz in Vancouver (Kanada) die moderne HIV-Kombinationstherapie präsentiert. Und in jenem Jahr kam auch das erste Smartphone auf den Markt.

http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/gesund-bleiben/medizin-gesundheit/sn/artikel/neue-app-macht-hiv-patienten-selbststaendiger-26435/

http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4509918-gratis-app-fuer-hiv-patienten.php

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