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Eine rote Schleife als Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten. (Bild: dpa / Arne Dedert)

Eine rote Schleife als Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten. (Bild: dpa / Arne Dedert)

Radio-Tipp: zu hören im Deutschlandfunk am 20.09.13 um 19:15

HIV-positiv

Leben mit dem Virus

Von Axel Denecke

Seit der Entdeckung des HI-Virus, dem Auslöser von AIDS, in den 80er-Jahren haben sich die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der Infektion erheblich verbessert. Mit HIV Infizierte können im Idealfall ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen und haben eine annähernd normale Lebenserwartung.

Die Alarm-Begriffe AIDS und HIV sind weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Trotzdem – oder vielleicht deshalb? – erfahren die Betroffenen immer noch Ablehnung, Angst und falsche Verdächtigungen.

Zwar glaubt kaum noch jemand, dass man sich beim Händeschütteln ansteckt – aber wie wäre es, wenn mein Partner, mein Freund oder mein Kollege erklärt, dass er „positiv“ ist? HIV stigmatisiert nach wie vor. Deshalb versuchen immer mehr „Positive“, im „normalen Leben“ zu beweisen, was in ihnen steckt – und laufen Marathon, zum Beispiel.

DLF 2013

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/2222328/

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